Jalla hereinspaziert. Immer wieder hört und sieht man auf den sozialen Kanälen, welche Länder man schon besucht hat und da erscheint gerne immer mal wieder das „Land Dubai”. Dubai ist zugegebenermassen allgegenwärtig und die allermeisten Reisenden schaffen es nicht aus Dubai oder vielleicht noch Abu Dhabi heraus. Und doch besteht das Land VAE – Vereinigte Arabischen Emiraten – aus deutlich mehr, als bloss den zwei grössten Städten des Landes. Aber starten wir mit der Hauptstadt Dubai.
Was kann ich über Dubai schreiben? Dubai bietet wohl alles. Punkt. Nun gut, so einfach machen wir es uns nicht:
Dubai: Eine Stadt der Expaten und Influencern
Die Stadt ist beispielsweise das Zuhause von 90% der gesamten Bevölkerung des Landes. Acht bis neun Millionen sind Expats, die in Dubai wohnen und arbeiten. Etwas über einer Million sind Emiratis, die hier ihr zu Hause haben. Laut einer Statistik verweilen rund 70% der Touristen ausschliesslich in Dubai oder Abu Dhabi. Das ist schade, denn der restliche Wüstenstaat vermag uns definitiv auch oder gar noch mehr zu begeistern. Und auch interessant: Dubai ist eine Influencer-Hochburg – gerne auch derjenigen der dubiosen Sorte, denn die Strafverfolgungsgesetze oder Auslieferungsabkommen sind unklar, verwirrend oder schlicht und einfach schwach. Ich verzichte auf eine Verlinkung, aber Google hilft bei etwas Suche. Und was rede ich von Influencern? Auch Prinze oder deren Angehörige liebäugeln gerne mit dem Staat. Ach und ja, und ganz nebenbei lässt sich hier auch noch gut Steuern sparen..


Dubai die offensichtlichen Sehenswürdigkeiten: Architektur, Dubai Mall und Märkte
Während ich hier die gängigsten Sehenswürdigkeiten von Dubai aufzählen will, merke ich, dass wir einiges noch nicht gesehen haben. Also Grund einmal wieder hinzugehen; Später. Nicht jetzt. Ihr wisst schon.
Irgendwie haben mich die Gebäude vor 20 Jahren deutlich mehr interessiert, als sie es jetzt tun. Ein weiterer “must-see”, den wir bisher ausgelassen haben, sind die Freizeitparks oder Freizeitattraktionen. Dafür ist unser Sohnemann noch zu jung, aber ganz ganz bestimmt, werden wir die uns eines Tages auch noch ansehen.
Dubai Architektur: Gebäude der Superlativen
Burj al Arab, Burj Khalifa und Opus, Museum of the future und The Frame. Die Architektur lässt einen staunen und man ahnt sofort, dass hier eine Menge Geld vorhanden ist. Aber diese könnt ihr auch in jedem Reiseführer bestens nachlesen. Und daher gibt es an dieser Stelle nur noch ein paar Bilder.




Dubai Mall: Aquarium, Eishockey, Shoppen, verweilen, Wasserspiele und Essen in der Cheesecake Factory
Ob die berühmte Eishalle, der Wasserfall, das Kino, das Aquarium – man kann Tage in der Dubai Mall verbringen. Im Hauptkomplex befinden sich alle möglichen Geschäfte und Brands, die man sich so vorstellen kann; meist auch eingeteilt in Luxus, gängigen Marken, Sport- oder Kinderabteilungen.
Und ja, wir lieben die Dubai Mall. Hier verbringen wir quasi 3 Ferien in einem – also kulinarisch: Chicago, an der Westküste der USA und in Frankreich. Wie das?

Dubai Mall: Garrets Popkorn aus Chicago – Caramel und Käsepopkorn
Stefan hat mir schon damals von den feinen Popkorn aus Chicago erzählt. Und obwohl ich am Anfang skeptisch war – wirklich sehr skeptisch – muss ich sagen, gopf, der “Chicago mix” ist sehr gut. Käse und Caramel ergänzen sich perfekt und es macht schlicht und einfach süchtig. Und vermutlich dann auch krank, weil das alles andere als gesund ist. Es gibt zudem diverse Sorten wie klassisch mit Butter, Macademia, Haselnuss oder sonstigen tollen Mischungen. Sie sind alle gut. Aber nichts schlägt den klassischen Chicago-Mix.
Dubai Mall: The Cheesecake Factory – Amerikanisches Family Style restaurant
Ob die Avocado Egg Rolls, die Fettuccine Alfredo oder das Parmi Chicken, wir lieben das Essen dort. Für die jüngsten gibts vorab ein Schmetterlingsteller – Banane und dunkles Brot. Getränke bezahlt man nur einmalig und erhält – typisch amerikanisch – einen kostenlosen Refill.
Am besten gleich einen der vorderen Plätze ergattern – mit allerbestem Blick auf das Aquarium.
Und ja; ehrlich gesagt sind die USA derzeit so überhaupt nicht auf unserer Sehnsuchtsliste. So ist das eine gäbige Alternative. Die Portionen sind riesig und so teilen wir uns für gewöhnlich noch den Classic Cheesecake. Zum Mitnehmen, versteht sich. Ich finde diesen immer noch den allerbesten, trotz den fancy Editionen wie tripple chocolat, tiramisu oder dulce de leche.


Dubai Mall: La Durée – Kunstvolle und feine Patisserie
La Durée haben wir per Zufall einmal in Paris kennengelernt. Wenn an einer kleinen Seitenstrasse bei einem kleinen Lokal zahlreiche Menschen für kleine, teure Küchlein anstehen, dann muss das was sein, oder? Umso mehr freut es uns, haben wir auch hier ein bisschen Frankreich angetroffen. Ein Blick hineinwerfen und eine Kleinigkeit gönnen, lohnen sich hier allemal.


Ihr seht schon. Viel globales Flair hier in der Dubai Mall.
Gegenüberliegend befindet sich ein anderer Komplex, der ebenfalls noch zur Dubai Mall gehört. Hier finden sich die Möbelaussteller. Und dabei befindet sich nicht einfach nur ein Zara Home, CB2 oder ein Rolf Benz. Auch Armani und Ferrari stellen Möbel fürs Zuhause her. Ein Land und eine Stadt der Superlative – eben auch was Möbel angeht.

Dubai Mall: Wasserspiele ab 18.00 Uhr
Wir lieben die Wasserspiele und werden nie müde davon. Für gewöhnlich beginnen sie ab 18.00 Uhr bis 23.00 Uhr und sind alle halbe Stunde zu sichten. Während der Ramadan Zeit gibt es zumeist ein arabischeres Programm und häufig auch nur stündlich. Unser Sohnemann kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus und so manch eine:r schaut am Schluss wohl eher ihm zu, als den eigentlichen Wasserspielen 😀.
Übrigens wer Skifahren möchte, muss in die andere grosse Mall: The Mall of the Emirates.



Souk in Dubai – Deira: Auf der Suche nach Gold, Gewürz und sonstigem
Irgendwie sind wir alle immer auf der Sucha nach dem authentischen Teil eines Landes. Wie authentisch nun der Souk noch ist – keine Ahnung. Ein Erlebnis ist es allemal. Lustigerweise habe ich bei meinem ersten Besuch im Jahr 2015 eine feine Goldkette für rund CHF 150.00 gekauft. Mittlerweile ist die Kette das doppelte wert. Ein Hoch auf den Goldpreis. Aber naja, da irgendwelche Schmuckstücke als Anlagen zu kaufen, ist jetzt weniger mein Ding. Wenn, dann eben weils gefällt. Aber das ist gar nicht so leicht zwischen all dem Kleopatra-Schmuck, der häufig zu finden ist. Jener Stil, welcher nicht unbedingt meiner ist. Ich wäre eigentlich auf der Suche nach einem feinen Bracelet gewesen, aber der Goldpreis war dann grad auf dem Höchststand. Nun ja – kleiner Disclaimer: Nun ein Jahr später ist er noch teurer. Mal schauen, wie gut dieser Abschnitt altert 😄.
Beim diesmaligem Besuch hat meine Begeisterung aber hierfür etwas nachgelassen. Dieses theatralische Tippen von Fantasie-Zahlen wirkt irgendwie befremdlich. Tatsächlich handelt es sich zumeist um reines Show-Off. Damit soll “Seriosität” und “grosses Entgegenkommen” signalisiert werden. Nun das einzige, das wirklich verhandelt werden kann, ist die Marking Charge (Handwerks- und Designgebühr), da der Goldpreis ja Tages-gegeben ist.
Es scheint somit, als ob in Dubai das Gold ab und an etwas günstiger ist. Dubai importiert das Gold aus den Grosshandelszentren, wie auch aus der Schweiz. Die Regulierung und die damit verbundene Markttransparenz führt dazu, dass keine überteuerten Preise gemacht werden können. Zudem lässt sich noch die Mehrwertsteuer von 5 Prozent am Flughafen noch abziehen, was übrigens zumeist auch beim Feilschen vom Händler genannt wird. Nun der beste Tipp um das Gold möglichst günstig zu kaufen? Beim Bargeld bestehen die besten Chancen.
Ebenfalls in Deira findet man den Gewürzsouk. Es riecht an jeder Ecke anders und unsere Gewürzschublade ist zuhause leider übervoll. Wer also auf der Suche nach Safran – für einmal nicht aus unserem Nachbardorf Mund – ist, hier findet man ihn an jeder Ecke.
Mit dem Wassertaxi kurz rüber und schon befindet man sich beim Textilsouk. Hier kommen die Seiden- und Kashmirliebhabende auf ihre Kosten. Nur beim Pashmina sollte man vorsichtig sein. Das ist zumeist nicht echt. Hier kann man sich auch gleich beim Schneider etwas schneidern lassen. Das Prinzip ist immer das gleiche: Feilschen, so gut man kann.




Dubai Ain: Das Riesenrad mit Ausblick und Weitsicht über Dubai und Bluewater Island
Wir sind aufgrund des Jetlags früh wach und unternehmenslustig und wollen etwas neues ausprobieren. Das Riesenrad ist noch relativ neu und das schauen wir uns gerne an. Die Gondeln sind riesig. Wirklich riesig und daher (oder trotzdem?) sind wir fast nahezu alleine. Der Blick reicht bis zur Palme, der Skyline und dem Meer. Wir geniessen die Fahrt und Roan kann sich trotzdem hin und herbewegen und schaut auch mit ganz grossen Augen herab auf unsere von oben so kleine Welt.
Nach dem Riesenrad empfehlen wir umbedingt noch ein bisschen durch das Viertel zu schlendern. Viele Cafés, die Promenaden und der Blick aufs Meer laden zum Verweilen ein. Wie immer sind morgens deutlich weniger Menschen, als am späteren Nachmittag sichtbar.





Dubai Alserkal Avenue: Das alternative oder künstlerische Industrieviertel
Das Viertel befindet sich etwa 15 Minuten– gäll ihr wisst, tagsüber! – von Downtown Dubai entfernt. Am Nachmittag und am Abend kann darauf schnell anderthalb Stunden werden. Der Verkehr ist dann die Hölle. Aber darüber erzähle ich gerne dann im VAE-Blogpost noch mehr.
Zurück zum alternativen Viertel: Hier treffen Kunst, Kultur, Industrie und Architektur aufeinander. Und dazu ein paar hippe Cafés, Bars und Foodstände. Alte Lagerhallen sind modernisiert worden – mit Stahl, Beton und Holz. Generell wird alles im minimalistischen Stil gehalten.
Wir haben uns instinktiv wohlgefühlt und sind durch das Viertel gebummelt. Von teuren Autos, gleichgeschlechtlichen Paaren, welche in den Emiraten immer noch mit Gefängnisstrafen geahndet werden können und digitalen Nomaden – hier findet man sie alle.
Für einmal wollte ich kein Gemälde nach Hause tragen, aber fast wärs ein Teppich geworden. Nur die Grösse und die sorgfältig gewählten Worte von Stefan haben mich dann schlussendlich doch noch bekehrt. Schade, es wäre ein sehr schöner Teppich gewesen.






Dubai mit Kind: Promenaden und Parks mit Spielplätze und Restaurant mit Betreuung
Liest man sich durchs WWW durch, heisst es fast überall, dass das Land sehr kinderfreundlich sein soll. Und tatsächlich. Wir fühlen uns sofort pudelwohl – auf der gesamten Reise.
Wickelraum in den Emiraten: Überall vorhanden – auch auf Männertoiletten
Und ebenfalls beim Flughafen erwartet mich bei der Damentoilette ein grosser Wickelraum. Mit Stuhl zum Stillen, Feuchttücher, einem Lavabo und allem drum und dran. Und entgegen meiner vermeintlichen Vorahnung, dass nur ich hier wickeln werde, bin ich schnell eines Besseren belehrt worden. Die Dubai Mall bietet die schönsten Wickelräume – bei den Frauen und Männer Toiletten. Wir sind begeistert.

Dubai Creek Harbour: Kaffee, spazieren und Spielplätze entlang der Promenade
Hier sind wir bereits am ersten Tag gelandet. Der Sohnemann hat super geschlafen, wir aber eher so mässig. Nach dem sechsstündigen Flug wollen wir uns etwas die Beine vertreten und einen Kaffee schlürfen. Das ist hierfür wirklich der beste Ort. Ein noch ruhiges Quartier, welches futuristisch gebaut ist und wohl noch viele Pläne offen hat. Vielleicht ist es aber auch nur so ruhig gewesen, weil wir früh unterwegs gewesen sind. So oder so: hier kann man ein paar Meter und Kilometer laufen, ohne dass man ein Auto benötigt. Was übrigens eine echte Seltenheit generell in den VAE ist. Und die Promenade bietet alle paar Meter wieder tolle Ausblicke, Spielplätze – auch wieder von Monstrum „group of fish“ – oder Sitzbänke oder irgendwas, dass den Menschen unterhält.




Dubai Expo Gelände: verlassener Spielplatz
Das Expo Gelände ist riesig und eigentlich mehrheitlich auch nur noch für etwaige Events offen. Hier befindet sich ein weiterer Spielplätze der Monstrum-Serie „the adventurous octopus), die wir immer wieder super finden und die auf der ganzen Welt verteilt zu finden sind. Wir haben uns Kaffee geholt und sind am morgen früh hin. Es hat noch zwei drei andere Kinder mit Eltern gehabt, was perfekt gewesen ist. So konnten wir auch noch ein wenig in Ruhe unseren Kaffee trinken.


Dubai Hills Park: Hüpfburge, Spielplatz und die Stimmung barfuss geniessen
Auch hier findet sich wieder einer dieser tolle Spielplätze der Monstrum-Serie “Blazing battle of the dragon“. Sie sind so schön gemacht, auch wenn sie zwischendrin mal etwas gstabig rüberkommen. Fast immer gibt es etwas zum lernen, ausprobieren oder experimentieren oder greift ein themenspezifisches Gebiet auf. Auch eine Hüpfburg lässt sich für gross und klein finden. Und sonst? Wie wärs barfuss auf der langen Wiese laufen? Oder Fussball spielen? Oder auf dem Gras liegen und in den Himmel starren? Definitiv ein Ort für Klein und Grösser.



Restaurant-Tipp in Dubai: Ribambelle mit Kinderecke und Betreuung
Ganz besonders sticht da das Restaurant Ribambelle heraus. Dank Saturday and Sunday sind wir auf diesen Tipp gestossen. Das Restaurant sieht aus wie im Märliland. Bei der Kinderbetreuung handelt es sich um eine Waldfee und um einen Zauberer. Und es hat so einen tollen Spielbereich, dass es nicht mal eine Betreuung benötigen würde.
Das Essen ist fein, aber jetzt auch nicht grossartig, respektive schon teuer für das was man bekommt. Aber mit dem Essenspreis bezahlt man so quasi die Betreuung mit. Wir empfehlen jeweils von Montag – Donnerstag hinzugehen, denn dann sind die Preise günstiger.





Hotel in Dubai: Wo übernachtet man am besten?
Wir sind mittlerweile schon drei Mal (Andrea vier Mal) gemeinsam in Dubai gewesen. Einmal im Zusammenhang mit unserer VAE-Reise und zweimal beim Zwischenstopp vor und nach Australien. Es gibt zahlreiche sehr gute Hotels zu sehr guten Preisen. Allerdings ist die Lage wirklich ausschlaggebend. Weil ohne Auto, Bahn oder Taxi kommt man dann fast nicht mehr weg.
Für uns ist der Fall klar. Die beste Lage ist in der Nähe der Dubai Mall, wo man abends ohne Auto, Taxi oder der Bahn und somit zu Fuss zurück ins Hotel spazieren kann. So kann man sich nach dem Abendessen, noch die Wasserspiele anschauen und einen kleinen Verdauungsspaziergang einlegen. Das Ramada oder das Rove Hotel eignen sich dafür beispielsweise sehr gut. Auch gut gefallen hat uns das Taj Dubai. Von dort haben wir so ein tolles Zimmer – eigentlich war es mehr eine Wohnung – erhalten, mit direktem Blick auf die Wasserspiele.


Badeurlaub Dubai the Palm: Lohnt sich das?
Die kurze Antwort? Nein. Auch hier haben wir unser geliebtes Anantara Hotel ausgewählt – oh nein, wir werden langweilig! – dazu mehr im Blogpost über die VAE, welcher als nächstes erscheinen wird. Man ist aber recht abseits vom Schuss, die Heimfahrt vom Abendessen in Downtown dauert ewig und die Strände und das Meer sind nur halb so schön, wie beispielsweise in Ras’al’Chaima, wo wir ebenfalls ein äusserst hübsches Anantara Hotel gebucht hatten. Wir bevorzugen einen Aufenthalt in der Nähe der Dubai Mall, damit man zu Fuss abends die Wasserspiele sich angucken kann und gehen lieber an einen ruhigeren Ort an den Strand. wie beispielsweise Ras’al’Chaima.
Eine Alternative, die allerdings klappt, ist von der Palme nach Downtown fahren mit der Bahn– damit ist man dann immerhin schneller vor Ort und auch wieder zurück. Aber wir haben das mit der Palme gesehen. Vielleicht hätten wir irgendwann mal „The World“ ausprobiert. Eine weitere künstlich angelegte Inselgruppe vor Dubai. Aber im Zuge des Iran-Krieges ist es einer dieser Hotels, welches geschlossen worden ist. Generell kommt die „The World“ Inselgruppe nicht auf Kurs. Wir sind gespannt, ob das Projekt vollends verkrümmelt oder hier doch noch eine Zukunft entsteht.




Ausflug von Dubai: The desert gate – ein touristischer Hauch des lokalen Lebens
Also der beste Tipp überhaupt: Am besten das Land bereisen. Wir sind absolut begeistert gewesen. Denn wusstet ihr, dass ihr Safari in den Emiraten machen und Zebra, Giraffen und Geparde bestaunen könnt?
Nun ja, das ist aber ein bisschen weiter weg als so für einen Ausflug.
Nun wenn es um einen eintägigen Ausflug geht, dann könnte ich vielleicht “the desert gate” empfehlen. Man fährt hinaus in die Wüste, sieht das stolze Nationaltier den Falken, kann auf Kamelen reiten und geniesst ein herrliches BBQ in einem traditionellen Restaurant. Es ist alles schon sehr touristisch, aber man bekommt einheimisches Essen, was im Fall gar nicht immer so einfach in Dubai zu finden ist und sieht einen Bruchteil einer Wüste. Und wenn es mal einfach zum schnuppern ist – etwas mehr als die Stadt darf es durchaus sein.

Beste Reisezeit Dubai: Anfangs November bis Ende März
Generell würden wir die Zeit anfangs November bis anfangs Mitte März als die beste Reisezeit empfehlen. Dann ist es tagsüber schön warm und abends reicht dann ein dünneres Jäckchen total aus. So lässt es sich angenehm spazieren, immer noch baden und einfach auch draussen verweilen. Fun Fact: Wir hören aber zunehmend, dass insbesondere im Juli immer mehr und mehr Touristen kommen. Obwohl hier dann teilweise 50 Grad herrschen, kommen Touristen, weil in Dubai respektive in den VAE indoor alles mit Klimaanlagen ausgestattet ist. Allerdings sieht man dann wirklich gar nichts mehr vom Land, was wir schon sehr schade finden würden.
Ramadan in Dubai: Was merkt man in Dubai davon?
Als Reisende:r? Eigentlich fast nichts. Die Muslime fasten während dem Tag und essen frühmorgens respektive spät in der Nacht. Die Arbeit in Restaurants, auf dem Bau etc. wird sowieso meist von Pakistanis oder Inder ausgeführt, so dass die allermeisten üblichen Services wie gehabt weiterlaufen. Einzig die Wasserspiele bei der Dubai Mall folgen einem angepassten Zeitplan und ertönen arabischer, als in anderen Monaten.
Nun zieht es uns wieder weiter. Raus aus der Stadt und ab aufs Land. Also fast. Der VAE-Blogpost folgt in zwei Wochen. Kommt mit uns ans Meer, in die wunderschöne Liwa Wüste und auf Safari.
Trivia Wunderberry in Dubai: Momente, Eindrücke und Erlebnisse
Wie immer sind unsere Erlebnisse Momentaufnahmen.
- Wir entdecken eigentlich immer sehr gerne neues. Mit Dubai haben wir aber zugegebenermassen mittlerweile unser Standardprogramm. Das Parmi Chicken oder die Alfredos oder die Avocado Egg Snacks in der Cheesecake Factory. Generell durch die Dubai Mall schlendern und die Fische bestaunen. Die Promenaden. Und trotzdem nehmen wir immer wieder neue Punkte auf, welche wir erleben wollen. Es gibt da noch ein paar auf der Liste.
- Wir haben selten eine Ankunft so kinderfreundlich erlebt, wie wir es bei Ankunft in die VAE in Dubai erlebt haben. Besonders hat mich beeindruckt, dass in der Dubai Mall Wickelräume bei den Frauen und Männertoiletten zu finden sind. So üblich ist das nicht mal bei uns im Schweizerland.
- Alles ist so unglaublich sauber. Die Pärke, die Strassen einfach alles. Es ist noch nicht zu heiss und unser Sohnemann liebt es barfuss zu laufen, was hier einfach wirklich schampar gut funktioniert.
- Dubai vermag auf den ersten Blick wie ein Disney-Land zu sein. Aber wenn man sich auch etwas auf die Märkte, die Spielplätze, die Promenaden einlässt, dann sieht man doch einen Tick mehr.
Dubai ist international und sehr offen. Hier und da hört man das islamische Gebet. Die meisten Touristen laufen umher, wie sie es hierzulande auch tun. Ob man das kann? Ja, sicher doch. Ob man muss? Das überlassen wir jeder und jedem selber. Es bleibt ein muslimisches Land, auch wenn es sicherlich das offenste im Vergleich zum Oman (allerdings ist es schon fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Oman), Bahrain, welches wir nicht so recht einordnen können oder das-sich-erst-öffnende Saudi Arabien ist. Wir haben noch einiges auf der Liste, was wir gerne besuchen werden und haben so das Gefühl, dass wir irgendwann bald (aber eher so frühestens in zwei Jahren oder so) einmal wieder vor Ort sind. Sei es um die Popkorn und das Parmi Chicken zu geniessen, neue Gebäude und Aktivitäten zu sichten oder einfach nur um etwas Wärme um die Nase zu kriegen.



