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Reisetipp Alpinhotel Sonnblick in Percha, Südtirol

Reisetipp Alpinhotel Sonnblick in Percha, Südtirol

Südtirol

Familiäres Hotel Sonnblick mit tollen Ausflugszielen rund um Percha

Wir sind bereits einmal 2021 in den Genuss (im wahrsten Sinne des Wortes) vom Südtirol gekommen. Und nun: Eine spontane Buchung – eigentlich handelt es sich hierbei “nur” eine Verlängerung unseres Aufenthalts in der Region, da wir in der Nähe bereits ein Familienhotel reserviert hatten. Doch diese Entscheidung entpuppt sich als echtes Bijou: ein charmantes, familiäres Wellnesshotel, in dem wir uns von Anfang an rundum wohlgefühlt haben. Gut möglich, dass wir hier wieder vorbeischauen werden. Und nun – bitte hereinspaziert. 

Das Hotel Alpin Sonnblick: familiär, gemütlich und mit einer tollen Küche

Dass das Alpinhotel Sonnblick familiär ist, merkt man direkt beim Check-in. Wir werden sehr freundlich begrüsst und uns wird alles im Detail erklärt. Man fühlt sich binnen Sekunden wie zu Hause. 
Unser Zimmer ist grosszügig, modern und hat auch einen gemütlichen Balkon. Letzterer zeigt nicht etwa zur viel befahrenen Strasse vor dem Haus, sondern hinten ins Grüne. Perfekt. Hier bleiben wir. 

Bett mit schönen Nachttischlampen

Nachmittags gibt es ein grosszügiges Früchteangebot und ein Kuchenbuffet. Stefan geniesst gleich von jedem Kuchen (vier oder so?!) ein mittelgrosses Stück. Schon schön, wenn man so eine Auswahl hat. 

Auch das Abendessen vermag uns zu überzeugen. Da wir nur Frühstück gebucht haben, bezahlen wir 29.90 Euro pro Person für ein 5 Gange-Menü und unser Sohn darf kostenfrei mitessen. Tja, dass dieser gleich bei drei Gängen mitisst, staunt so manche:r. Wir geniessen das Abendessen sehr und bleiben gleich zwei von drei Abenden im Hotel. Nur am dritten Tag geniessen wir auch mal wieder eine kleinere Mahlzeit, aber dazu später mehr. 

Cannelloni mit Tomatensauce
Knödel im Südtirol
Menükarte mit verschiedenen Gerichten
Schön angerichtetes Dessert

Auch das Frühstück ist fein. Es hat eine gute Brotauswahl, feinen südtiroler Speck (der Hammer) und weitere Aufschnitte. Ein Müsli, Früchtekorb, Eierspeisen und die Süssspeise am Schluss sind auch zu finden. 

Wellness-Tipp im Hotel Sonnblick: Spa, Baden und relaxen

Im Hotel gibt es gleich zwei Wellnessbereiche. Und die sind grösser als gedacht. Es befinden sich sieben Saunen und drei Pools im Hause. Wir kommen nur in den Genuss der Alpin Spa, da dieser Bereich für Erwachsene und Kinder zugelassen ist. Ein Ice Pool, Outdoor Sole Attraktionspool, zahlreiche Saunen, Erlebnisduschen und Kneipp Becken lassen sich hier finden. 

Obwohl einige beim Outdoor Pool-Bereich sich sonnen, stört sich niemand ab Roan. So sind wir hier jeweils fast zwei Stunden, lassen uns von den Drüsen massieren und geniessen diese Auszeit. 

Nur schnell einmal sperbern wir einen Blick in die Sky Lounge – den Adults Only Bereich: Auch hier gibt es eine Sauna, Ruheoasen und den Panoramaruheraum, sowie das Outdoor Sunset Pool mit 35°. Wir könnten uns abwechseln mit der Betreuung unseres Sohnemanns. Aber wir geniessen den Pool im ersten Stock schon so sehr, dass wir gar nicht mehr benötigen für den Moment.

rustikale Relaxzone
Diverse Liegen in einem schönen Raum
Kleiner aber feiner Raum.

Die Umgebung rund um das Hotel Alpin Sonnblick

Percha: Die Erdpyramiden

Wenn man schon gleich vor Ort ist, dann sollte man auch einen Blick auf die schönen Erdpyramiden werfen. Zugegebenermassen beeindruckt mich so etwas immer, wenn die Natur an so etwas die Hand anlegt. Wie ich später erfahre, sind es aber bei weitem nicht die einzigen Erdpyramiden. Das Südtirol hat gleich mehrere davon zu bieten. 

Pyramiden aus Steine inmitten eines Waldes
Erdpyramiden von oben

Sand in Taufers: Drei Wasserfälle, die Wasserfallbar und die Kugelbahn

Das war Liebe auf den ersten Blick. Der Ort hat mich sofort angesprochen, und zwar auf allen Ebenen. Ein ca. 50-minütiger Weg zu den drei Wasserfällen durch einen wunderschönen Wald. Eine Bar mit toller Lounge-Musik, feinem Essen, schönem Souvenir-Shop inmitten des Waldes, schön inszeniert und einer Kugelbahn für die Kleinen. Also hier hätten wir Stunden verbringen können. 

Waldweg
kleiner Bub geht den Waldweg hinauf
Liegebänke inmitten des Waldes
ein hübsch angerichtetes Apéro-Plättchen
Restaurant mit Glühbirnen

Kronplatzgipfel: 360° Aussicht mit (zu) vielen Bahnen

Stattdessen haben wir uns noch für die Aussicht auf dem Kronplatzgipfel entschieden. Die Aussicht ist nicht schlecht, aber wir staunen doch wie viele Bergbahnen hier auf diesen Gipfel hochgehen. So sieht oben alles etwas verbaut aus. Aber auch hier warten wieder Spielplätze und Kugelbahnen. 

Zugebaute Gipfelaussicht. Viele Lifte sind sichtbar

Wanderung auf den Strudelkopf: Wunderbare Aussicht auf die drei Zinnen

Im Hotel wird uns eine tolle Wanderung empfohlen. In den Sommermonaten kann man bis 10.00 Uhr hoch zur Plätzwiese (Mautgebühr) fahren und ab dort die rund 3-stündige Wanderung durchführen. Falls man später dran ist oder schon alle Parkplätze voll sind, muss man den Shuttlebus ab Brückele nehmen.

Wir bewältigen zu Fuss rund 300 Höhenmeter. Zu Beginn der Strecke wandert man neben zwei Hütten vorbei, die typische Südtirolerspeisen anbieten. Dies tun wir auf dem Rückweg, wo dann auch unser Junior mit einem Spielplatz wieder auf seine Kosten kommt. 

Der Weg ist einfach zu bestreiten und oben geniesst man wirklich einen sehr tollen Blick auf die drei Zinnen, die Cadini-Gruppe, Monte Cristallo, Tofana und die Marmolata. Mit dieser tollen Weitsicht muss man aber auch wissen, dass hier gut und gerne eine Volkswanderung möglich ist. 

Frau und Kind und im Hintergrund die drei Zinnen

Schöne Seen im Südtirol: Waldbaden, Bootfahren oder Rundwege

Wir haben uns hier ein paar Seen angeschaut. Manche sind etwas weniger spektakulär, dafür aber ruhiger. Andere bieten dafür quasi 360°-Panoramablick, dafür teilt man sich diese mit Kreti und Pleti:

Rundweg um den Antholzer Wildsee mit Einkehr bei der Hütte

Ein wunderschöner Herbsttag lässt sich auch bei einem Rundweg rund um den Wildsee geniessen. Und beim grossen Parking gibt es gleich einen Vorgeschmack auf die Olympiade 2026. 

türkisfarbiger See
Schöner türkisfarbener See umrundet von Bäumen
Türkisfarbener See umrundet von viel Wald

Lago die Antorno: Etwas mehr Ruhe beim Atorno See

Auch der Antorno See bietet wunderschöne Ausblicke. Von hier starten ebenfalls zahlreiche Wanderwege und auch einen Rundweg. 

Dürrensee – Lago di Landro: Der schöne

Der Dürrensee liefert uns fast noch ein hübscheres Fotomotiv als der Antorno-See. 

grüner Bergsee mit Bergen im Hintergrund

Pragser Wildsee: Der bekannteste

Aber natürlich lassen wir uns das eigentliche Bijou der Seen nicht entgehen. Der Pragser Wildsee bietet rundum eine fantastische Aussicht und das am besten gleich mitten auf dem See. Also eine Bootsfahrt lohnt sich auf alle Fälle – selbst wenn es nur für eine Stunde ist. 

Waldsee

Bruneck: Schöne Gassen, Apérol Spritz und die Forsterbräu

Wir geniessen es, durch das hübsche Bruneck zu schlendern. Jeweils am Samstag findet hier ein regionaler Markt statt mit feinen regionalen Produkten, aber auch regionalem Handwerk wie beispielsweise aus Arvenholz. Aber ehrlicherweise sehen sich die grösseren Orte alle etwas ähnlich. Das soll aber dem gemütlichen Touch der Städte keinen Abbruch tun. So schlendern wir durch die Gassen, geniessen die günstigen Apérol Spritz und essen sehr gut im Forsterbräu. Und trotzdem – erst anhand der Fotos auf unserem Natel, konnten wir uns erinnern, dass wir vor vier Jahren schon einmal hier waren.

Marktstände auf dem Stadtplan
Schöne Häuser in Bruneck

Tipp: Hier ist der Hauptstandort von meiner Lieblingssonnen- und Tagescreme von Team Dr. Joseph. Naturkosmetik, die hält. Vor allem die Sonnencreme kann gut und gerne auch für Kinder genutzt werden und ich hab während unserer Zeit in Australien keinen einzigen Sonnenbrand gehabt. Ich habe diese Marke in einem der Wellnesshotels kennen und liebengelernt. Es hat seinen Preis, aber die Sonnencréme ist jeden Rappen Cent wert.

Dargestellte PRodukte von Dr. Joseph

Bozen: Regionale Märkte und Designer Shops

Während Bruneck sich noch etwas ländlicher anfühlt, so befindet sich Bozen irgendwo zwischen einem verträumten Ort in den Alpen und Dolce Vita. Regionale Märkte mit feinen regionalen Produkten, aber auch Dolce Vita mit Designer Shops für Gross und Klein. Abends, wenn es langsam auf der Piazza Walthersplatz beim Apéritiv Spritz dunkel wird, dann fühlt sich dieser Ort wieder sehr italienisch an. 

Altstadt von Bolzano mit verschiedenfarbigen Häusern
Wenige Menschen beim Stadtbrunnen

Graun: Krone oder die Ortschaft Corona im Südtirol

Ein 250-Seelendörfchen, als Krone der Landschaft bezeichnet. Die Zacke in der Krone ist die Georgskirche. Daher stammt auch der italienische Name Corona ab. Nicht (nur) wegen dem Namen haben wir hier einen kleinen Zwischenhalt gemacht. Es ist eben auch wirklich hübsch anzusehen.

Rebberge soweit das Auge reicht
Weitsicht übers Land mit Bergen im Hintergrund

Trivia Wunderberry und Südtirol

  • Hier haben wir wirklich einen absoluten Glücksgriff mit dem Hotel Sonnblick erwischt und werden sehr gerne wieder einmal vorbeikommen.
  • Dass uns der Glücksgriff aber auch nicht immer gelingt, mussten wir bereits auf dieser Heimreise feststellen. Nach dem Hotel Sonnblick waren wir für einige Tage im Familiamus und haben danach noch in einem Hotel im Tirol in Österreich übernachtet. Das Zimmer war ok, die Toilette und das Bad aber definitiv schmuddelig und irgendetwas hat mich schon beim Essen etwas gestört. Tja und tatsächlich hatte ich dann für die Heimfahrt eine Lebensmittelvergiftung im Gepäck. Einmal meeeeehr. Wie hier nach unserem Wellnessbesuch. Oder hier bei EurAsia.
  • Wir schaffen es zum zweiten Mal nicht, direkt zu den drei Zinnen zu gelangen. Die Plätze sind limitiert und müssen im Voraus gebucht werden. Ein weiterer Grund, wieder einmal vorbeizuschauen. 
  • Die Region bietet so viel, dass das anschliessende Familienhotel zwar schön war, aber man draussen eben auch viel machen kann. Daher haben wir für die Regionerkundung definitiv das Alpinhotel Sonnblick bevorzugt.

Wow – dieses Hotel war wirklich eine Überraschung für uns. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut super, die Freundlichkeit, das Gemütliche, die Kulinarik, der Wellnessbereich und die Lage. Es gibt so viel zu sehen, dass wir ziemlich sicher wiederkommen. Hier stimmte einfach alles für uns. Fast etwas schwermütig zogen wir los ins nächste Hotel – Das Familienhotel Familiamus. Kommt mit hin – Der Blogpost kommt schon bald.

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