Die Galápagos-Inseln haben mich schon seit jeher fasziniert. Verschiedene Inseln mit traumhaften Stränden, Vulkanen und einer faszinierender Tierwelt? Come on – das muss das Paradies sein. Vielleicht hat es mich damals deshalb in Kolumbien so hart getroffen, dass wir wegen Corona heimreisen mussten und unsere Reise nach Ecuador und den Galápagos-Inseln eben nicht mehr antreten konnten.
Und ja, hier wartet das Paradies. Eines von vielen. Aber ein wunderschönes. Blumen und Tiere übertreffen sich gegenseitig, die Unterwasserwelt schwimmt quasi auf Augenhöhe mit uns mit und wieder einmal dürfen wir auf dieser Reise einen Höhepunkt nach dem anderen erleben. Auf und los zum Insel-Hopping auf den Galápagos Inseln.
Anreise nach Ecuador und unsere Route auf den Galápagos-Inseln
Zwei Wochen zuvor haben wir das schöne Festland in Ecuador besucht. Und wenn wir schon mal wieder in ein Paradies fahren, dann gerne auch so, dass es sich lohnt. Deshalb planen wir für die Galápagosinseln ganze 2 Wochen ein. Aber ganz ehrlich – es verträgt noch mehr Zeit 😀.
Wer von Ecuador zu den Galápagos-Inseln fliegt, der muss in Quito oder Guayaquil an einem speziellen Schalter vorbei. Viele buchen Gruppenreisen – wir haben ein Mix aus beidem geplant. Eine Gruppenreise zu buchen ist sinnvoll, weil als alleinige:r Tourist:in darf man fast keinen Nationalpark besuchen. Wer die Insel also komplett auf eigene Faust besuchen will, wird nur einen Bruchteil davon sehen können.
Die Planung ist schon etwas mühsam gewesen. Laut den Online-Anweisungen – respektive dem TCT-Turistas, welche man zwingend beachten muss, muss man sämtliche geplante Flüge, Hotels und Bootfahrten aufführen. Also vorab planen und buchen, dann das Formular ausfüllen und mit diesem dann an den oben genannten Schalter am Flughafen hingehen.
Im Endeffekt wissen wir nicht, ob es wirklich notwendig war, alles vorab zu buchen. Aber irgendwie wollen wir nicht riskieren, dass unseren Galápagos-Ferien wieder was in den Weg kommt. Seit dem 1. August 2024 ist die Galápagos-Gebühr von 100 USD übrigens auf 200 USD pro Person erhöht worden.
Flüge zu den Galápagos Inseln
Wenn man mal schon drüben ist, wäre ein Inselhopping durch Polynesien doch toll, oder? Nun gut, das sehen wir im DACH-Raum vielleicht so. Die majestätischen Galápagos-Inseln sind nur von Ecuador aus erreichbar: Von Quito, Manta oder Guayaquil fliegt man auf die Insel Baltra oder nur von Guayaquil nach San Cristóbal.
Unsere Route auf den Galápagos-Inseln
Um es vorwegzunehmen: Auf den Galápagos kann man kein Mietauto buchen. Man fährt Boot, läuft, wandert, bucht Tagestouren, schnorchelt / taucht oder fliegt.
Zuerst haben wir ein paar Inseln mit einem Kreuzfahrtschiff gebucht: San Cristobal, Espanola, Floreana und dann nach Santa Cruz, wo wir ab Bord gegangen sind.
Dabei habe ich ein paar Muss-Kriterien gehabt, weil ich wirklich stark seekrank bin und auf ein dauerhaftes Füttern der Fische keine Lust verspürt habe. In Australien war ich drei Tage auf einem Segelschiff und habe mehrheitlich in einen Eimerboden geguckt, anstatt die weissen Sandstrände in und um Whitsunday Island zu geniessen. Ich brauche also sowas nicht mehr unbedingt.
Ein Katamaran ohne Segel – sagt man – sorgt für etwas mehr Stabilität, als ein Segelschiff. Zudem können wir beide auf gut 50 Leute verzichten und wählen ein kleines Schiff von maximal 16 Personen. Mithilfe von SeamanJourney sind wir fündig geworden und haben einen Katamaran für 4 Nächte gebucht.
Danach wollen wir ein paar Inseln aber auch noch individuell besuchen. Die Zusammenstellung ist dabei auch gar nicht so einfach. Es gibt Inseln, die nur für Tagesausflüge gebucht werden können und solche, die man nicht bereisen kann. Dann fliegt das Flugzeug nicht jeden Tag oder die Touren oder die Boote sind ausgebucht. Ihr seht schon – Planung und Buchung im Voraus ist fast ein Muss. Ausser man hat eben so richtig Zeit, ohne dass die Arbeit wieder ruft. Wichtig ist auch noch zu wissen, dass kein Nationalpark ohne Guide besucht werden kann. Es gibt für die Inseln, die individuell besucht werden können, vielleicht immer 2-3 Spots, die selbstständig erkundet werden können. Aber ohne hier etwas Geld auszugeben, wird man nur einen Bruchteil der Inseln sehen können.
Schlussendlich hat unsere Route auf den Galápagos so ausgesehen:
Ankommen auf den Galápagos Inseln: Alles, was man wissen muss
Wir lernen schnell, dass die Insel Baltra nahezu nur zum Anreisen und Abreisen dient. Ebenfalls lernen wir schnell, dass die Einheimischen auf Galápagos geschäftstüchtige Menschen sind. Für den Bustransfer vom Flughafen zur Busstation am anderen Ende der Insel bezahlen wir 5 USD. Hier steigen wir dann auf ein Transferboot um, was ebenfalls wieder 1 USD kostet, um auf die Hauptinsel Santa Cruz zu gelangen und von dort wieder Bus zu fahren, was erneut 5 USD kostet.


Aber Baltra hat uns ganz am Schluss doch noch etwas gezeigt, was wir auf den anderen Inseln nicht gesehen habe. Was das gewesen ist, erzähle ich euch im Verlaufe des Beitrages. Und was Santa Cruz so bietet, ebenso.
Die Insel San Cristóbal: Schnorcheln und wunderschöne Strände
Anreise San Cristóbal mit dem Boot
In Santa Cruz angekommen, zahlen wir erneut 1 USD – vermutlich fürs Gepäck. Und dann nochmals 50 Cent für den Mini-Boot-Transfer zum grösseren Boot. Die eigentliche Bootsfahrt kostet dann so um die 30-40 USD.
Was nicht lustig gewesen ist: Die Fahrt von Santa Cruz nach San Cristóbal. Stefan, der junge Seebär, und ich, die eher nicht so wasserfest ist, haben ziemlich gelitten. Ich habe mich relativ schnell in einen meditativen Zustand dank Seekrankpille (Itinerol B mit Kaffee; danke an meine liebe Seele für den Tipp) geben und Stefan hat irgendwann nach einer Tüte gefragt, die aber gottlob leer geblieben ist und vor allem wohl psychologisch zu helfen vermochte. Das war wirklich eine grobe Fahrt. Zudem sitzt man in diesem Boot (nicht in allen, aber in einigen) nicht gerade in Fahrtrichtung, sondern so im U-Halbkreis. Auch das fördert das Wohlsein nicht unbedingt, wenn man sich so halbfest krallen muss, damit man dem fremden Nachbar nicht gleich auf der Schoss sitzt. Und wisst ihr was? Wir haben noch ein paar solche Fahrten vor uns. Aber was solls, ich werds hoffentlich überleben.
Wisst ihr, was wiederum lustig ist? Es hätte ein Direktflug vom Festland direkt nach San Cristóbal gegeben. Also ja lustig, aber haha, wo bleibt denn sonst das Abenteuer.
Der Hauptort von San Cristóbal: Das hübsche San Puerto Baquerizo Moreno
Endlich angekommen auf der ersten “richtigen” Insel, respektive, wo wir erstmals etwas verweilen.
Der Name San Cristóbal kommt von dem Heiligen der Seefahrer, dem heiligen Christophorus her. Die Insel wird sowohl von Einwohnern als auch von zahlreichen endemischen Tieren und Pflanzen heimgesucht. Allerdings hat die Besiedlung von uns Menschen, die dasige Tierwelt stark verändert. Durch die zahlreichen Niederschläge, wirkt das Klima auf der Insel sehr feucht, während der flache Nordosten sehr trocken ist.


Wir beziehen unser Zimmer im Hotel Opuntia (ja so heisst auch der hiesige Kaktusbaum) mit einem wunderbaren Blick aufs Meer. Keine zwei Minuten später stehen wir schon wieder unten und wollen endlich den ersten Teil der berühmten Gallápagos-Inseln erkunden. Wir laufen der See-Promenade entlang und treffen schon auf ein Haufen – und ich meine dabei ein grosser Haufen – an Robben an. Robben trifft es übrigens richtig, denn wir zwei Nasenbären haben eigentlich nicht die leiseste Ahnung, was wir hier begutachten. Sind es Seelöwen? Oder doch Robben? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Robben und Seelöwen? Oder Seebären? Und es gibt doch auch noch Seehunde? Ich weiss nicht, wie oft ich Wikipedia konsultiert habe, aber ich kann es mir einfach nicht merken. Nun, bei einem erneuten Blick auf Wikipedia, handelt es sich um die Galápagos-Seelöwen. Diese gleichen den kalifornischen Artsgenossen aber nicht in der Körpergrösse, der Morphologie des Schädels und der Schnauze; sodass heute von einer eigenständigen Galápagos-Art ausgegangen wird. Wir verbringen hier einige Zeit und wir sind uns einig, dass wir hier eine grandiose Zeit erleben werden. Die Tiere haben überhaupt keine Scheu, die Muttertiere spielen mit ihren Jungen und die Atmosphäre könnte nicht schöner sein.
Generell ist die Stadt oder das Städtchen Puerto Baquerizo sehr sauber und auch schön anzusehen. Ihr wisst, dass wir nicht immer sehr begeistert von südamerikanischen Städten sind. Hier ist aber tausendmal mehr Südseeinsel-Gefühl, als südamerikanisches Grossstadt-Ambiente.



Restaurant-Tipp in Puerto Baquerizo Moreno: Cri’s Burger
Übrigens können die Burger im Cri’s Burger empfohlen werden. Die Portion ist riesig, das Fanta weist deutlich weniger Zucker auf als bei uns und Stefan bekommt einen Eistee mit sehr viel dünnem Eis oben drauf.


Mit dem Kreuzfahrtschiff die Galápagos Inseln erkunden
Weiter geht es auf das Kreuzfahrtschiff. Es ist ein wunderschönes Schiff, auf dem Deck befinden sich zwei grosse Outdoor-Betten, unten befindet sich ein moderner Saal und die schönen Kabinen. Okay, hier lässt es sich leben. Eine Kreuzfahrt auf einem Katamaran via Seaman Journey zu buchen, können wir nur in den höchsten Tönen loben. An Bord stellen wir schnell fest, dass wir mit Abstand die jüngsten sind. Nichtsdestotrotz haben wir eine wahnsinnig tolle Truppe erwischt, mit zwei Belgierinnen und einem Haufen amerikanischer Philippiner:innen. Zur Begrüssung gibt es einen Drink und nach dem Notfalltraining an Board geht auch schon die Reise los.


San Cristóbal: Fantastische Tauchmöglichkeiten und das grösste Süsswasservorkommen des Archipel
Neben der Stadt (Town) Puerto Baquerizo Moreno, welche wir bereits zu Fuss gesichtet haben, sehen wir noch mehr von dieser Insel. Wir werden mit einem Bus zum Inneren des Landes gebracht und laufen durch ein Naturschutzgebiet zu einem Infopavillon.
Es ist etwas dürr zu unserer Zeit (Oktober). Erst im Januar, wenn alles blüht, sind hier mehr Tiere zu sehen. Wie schon zu Beginn erwähnt: Hier hätten wir übrigens ohne die Kreuzfahrt nicht hingehen dürfen, was auch absolut sinnvoll ist für Fauna und Flora. Nur ist es schwierig über den Ort zu sprechen, wenn man gar nicht weiss wie er heisst – weil man eben quasi hingebracht wird.
Witzigerweise treffen wir dort ein Pärchen, welches wir zuvor irgendwo auf dem Festland von Ecuador kennengelernt haben. Es sind doch um die 1000 Kilometer, die die Galápagos-Inseln und das Festland trennen – und dann trifft man sich zufällig noch zur selben Zeit. Wie verrückt, das Leben doch manchmal spielt.
Am nächsten Tag erreichen wir die Ostküste der Insel San Cristóbal. Der geplante Schnorchel-Ausflug fällt ins Wasser, da das Meer doch etwas zu stürmisch ist.
Planänderung und mit einem Wetlanding (man steigt vom Boot ins Wasser aus) besuchen wir einen wunderschönen Strand. Weisse Sandstrände, nur unser lauschiges Trüppchen und eine Horde Galápagos-SeehundeSeelöwe (bitte entschuldigt, ich schreibe es immer wieder falsch, dabei gibt es wirklich nur Seelöwen auf Galápagos und keine -hunde oder -bären) . Signoras, Signores, así es la vida. Wir erkundigen die Insel und wir werden doppelt belohnt: Blautümpeln gesellen sich vor uns in einer Bravour. Und diese Vögel zeigen ihre blauen Füsse mit Stolz.


Wir wandern weiter durchs Landesinnere und es muss unser Glückstag sein: Wir sehen eine Riesenschildkröte beim Spazieren. Ganz alleine schlendert sie durch die Dürre. Wir sind alle wahnsinnig begeistert, ab diesem majestätischen Wesen. Ehrlicherweise muss ich aber auch zugeben, würde sie ohne ihren Panzer etwas gefürchiger aussehen. Ich habe zudem naiverweise angenommen, dass es selbstverständlich ist, diesen Riesenschildkröten in freier Natur zu sichten. Aber das ist nicht einmal abhängig von der Jahreszeit. Sie spazieren eben doch nicht einfach über die Strassen, wie es die Seelöwen tun und so ist es keine Seltenheit, dass manche Besuchende diese Tiere nur in einem der zahlreichen Tierreservaten sichten.


Am Nachmittag gelangen wir mit den Beibooten zu einem herausstehenden Felsen, welcher einst ein Vulkan gewesen ist. Dieser Fels besteht zu grössten Teilen aus komprimierter Asche, weshalb er schon etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde durch Wind und Wetter. Wir fahren mit dem Beiboot in einen tiefen Spalt in einer steilen Klippe. Das hier wird auch „Leon dormido“ oder „Kicker Rock“ genannt. Auf allen Seiten geht es hoch empor und ganz hinten schlagen die Wellen hart an den Felsen. Nicht umsonst wird dieser Ort “die Kathedrale” genannt, denn genau so fühlt es sich hier an.
Wir besuchen mit diesem Beiboot noch einen natürlichen Tunnel und erkunden dann einen weiteren Strand.
Mit diesen vielen Eindrücken geht es zurück auf den Katamaran, wo uns schon ein Aperitif und das Nachtessen erwartet. Diese Art der Kreuzfahrt mögen wir sehr. Kein Abklappern von Touristenspots, sondern ein gemütliches wunderschönes Schippern im Naturparadies.












Insel Española: Traumstrände und 1001 Leguane
Wir schippern die Insel Española an. Española ist die südlichste Insel der Galápagos Insel und unbewohnt. Sie ist bekannt für Blaufusstümpel, aber vor allem auch als Brutstätte für die Galápagos-Albatrosse. In der Nicht-Brutzeit sind sie vor der Küste Ecuador und Peru zu finden.
Uns erwartet der nächste absolute Traumstrand. Das glasklare Wasser lädt ein, hineinzuspringen und mit der Schildkröte zu schwimmen. Zugegebenermassen ist das Wasser etwas kälter als beim Festland, aber das hier tut uns keinen Abbruch.

Mit dem Beiboot geht es später zu einer Schnorchelstelle. Was für ein Erlebnis. Wir schwimmen mit Galápagos-Seelöwen. Fischschwärme ziehen an uns vorbei und die Wasserschildkröten sind auch zum Greifen nah. Einmal mehr wünschen wir uns, dass wir auch tauchen könnten.


Weiter westlich auf der Insel Española – wir gelangen mit dem Katamaran dahin – treffen wir auf unseren ersten Leguan. Wir machen wie verrückt Fotos von diesem einen Tier, nur um dann festzustellen, dass 30 Meter weiter, eine halbe Kolonie zu unseren Füssen liegt. 😄
Die Meerechse, welche endemisch ist, ist die einzige Art der heutig lebenden Echse, die unter Wasser ihre Nahrung sucht. Unter den entdeckten Arten ist auch die Echse Godzilla; jene, die dem Kino-Monster Godzilla ähnlich sieht.
Der Tag endet damit, dass wir bereits mit heisser Schokolade auf dem Boot erwartet werden. Die Tage sind vollgepackt, einer besser als der andere und es macht uns einfach nur schampar glücklich hier zu sein.







Insel Floreana: Flamingos und ein Postoffice der anderen Art
Floreana gehört zu den kleineren Inseln der Galápagos-Inseln. Diese trägt den Namen des ersten Präsidenten von Ecuador: Juan José Florés. Des Weiteren gehört Floreana zu einer der vier bewohnten Galápagos-Inseln. Das Highlight dieser Insel ist ein komplett vom Meer abgetrennter Süsswassersee, in welchem Flamingos zu sichten sind. Wir wandern weiter durch die Insel und gelangen an einen anderen wunderschönen Strand. Hier wird uns aber geraten, nicht ins Wasser zu gehen. Es ist schnell klar, warum: Einige Stachelrochen schwimmen direkt vor unserer Nase. Nur wenige Zentimeter daneben sichten wir einige Haie. So toll, diese Unterwasserwelt auch an Land beobachten zu können.



An einem braunen Sandstrand haben wir nochmals Zeit, um ausgiebig zu schnorcheln.
Am Nachmittag besuchen wir das Post-Office der Insel Floreana. Dieses funktioniert auf die etwas andere Art: Inmitten des Irgendwo steht ein grosses Fass, welches x-Briefe beinhaltet. Hier sucht man sich das Objekt der Begierde heraus und bringt das nach Hause. Wir haben zwei Briefe hinterlegt. Eines an uns und eines an mein Gottimeidji. Lustigerweise ist, das an mein Gottimeitli schon nach wenigen Tagen in der Schweiz angekommen. Sie haben gestaunt – und wir auch. Unsere lässt noch etwas warten und wird vielleicht auch schwieriger, weil wir mittlerweile gezügelt sind.
Und selbstverständlich haben wir auch noch einen mitgenommen. Wir bringen diese dann noch dahin.

Später haben wir wieder das Schnorchelzeugs gepackt. Die meisten unserer Truppe haben zwei Schildkröten bei der Paarung beobachtet. Auch als wir ins Wasser gekommen sind, haben sich die zwei Kröten an uns nicht gestört 😄.


Zurück an Bord haben wir nur kurz auf den grossen Liegen auf dem Deck relaxt. Mit einem Beiboot und den Kayaks sind wir zu Küste gefahren. Ab dort haben wir das Kayak gepackt und paddelten um zahlreiche kleine schwarze Steinformationen. Eigentlich hätten wir uns am Ausgangsort wieder getroffen, aber Stefan und ich genossen die abendliche Stimmung und paddelten wie wild zurück zum Katamaran. Erschöpft, aber äussert zufrieden, sind wir dort wieder angekommen. Die Crew hat schon etwas gestaunt.
Und zur Krönung des Tages? Das Licht ist kurz vor dem Abendessen gedimmt worden und anlässlich meines Geburtstages wurde ich mit einer Torte überrascht. Irgendjemand hat noch eine Feueraxt gebracht, was ein richtig kuuhles Fotosujet gab. Auch heute sind wir wieder kulinarisch verwöhnt worden mit einem Spaghetti-Plausch und ich habe einen wundervollen Geburtstag verbracht.


Santa Cruz: Riesen-Schildkröten Reservate, Tortuga Bay und Hummer
Santa Cruz ist die zweitgrösste Inseln von Galápagos, aber diejenige welche am meisten bevölkert ist. Unsere Kreuzfahrt endet nun leider hier. Etwas wehmütig sind wir schon, weil wir eine unglaublich schöne Zeit gehabt haben.
Kurz vor dem Auf-Wiedersehen-Sagen besuchen wir noch die Charles Darwin Forschungsstation. Hier sichten wir einige Riesen-Schildkröten. Von Zuchttieren bis hin zu ausgewachsenen Exemplaren, die jahrelang in Gefangenschaft gewesen sind und nun wieder für “die Wildnis” vorbereitet werden.


Nach dem Abschied und dem Versprechen, dass man einander wieder sieht, besuchen wir den Nationalpark Tortuga Bay – zu Fuss. Alternativ kann man auch das Wassertaxi nehmen, aber wir geniessen das alleinige unterwegs sein und erfreuen uns daher sehr ab dem kurzen Wanderweg.



Santa Cruz ist eine der Inseln, die man als individuell reisende Touristin am besten bereisen kann. Wir laufen durch das hübsche Puerto Ayora und gelangen so zum Nationalpark. Einen solchen Strand hätten wir neben der Stadt nicht erwartet.
Tortuga Bay bietet auch eine wunderbare Schlucht zum Schnorcheln: Las Grietas. Unbedingt frühmorgens hingehen, ansonsten kann es schnell zu überlaufen sein. Und hier wiederum nur mit Guide – zumindest für uns, als Auswärtige.




Ebenfalls lohnt sich frühmorgens ein Besuch auf dem Fischmarkt von Puerto Ayora. Ein reges Treiben inklusive grossen Vögeln und Seelöwen, die vorbei schauen.

Restaurant-Tipps auf Santa Cruz in Puerto Ayora: Hummer oder Pizza & Co.?
Puerto Ayora ist ein wunderbarer Spot, um Hummer zu geniessen. Es gibt die touristische Strasse mit den schönen Blicken auf das Meer und den teuren Hummern. Wir nehmen die Hinterstrasse (Charles Binford Strasse) und geniessen gemeinsam einen Hummer für 25 USD in allerbester Kokossauce. Begleitet werden wir von belgischen Frauen, die bereits mit uns auf dem Kreuzfahrtschiff waren.

Wer nach Pizza, Pasta oder Eis sucht, der ist im Restaurant Déli gut aufgehoben. Ich bin nur etwas enttäuscht gewesen, dass das angepriesene Guava-Bier auf der Karte nicht vorhanden ist. Treue Leser:innen wissen: Ich liebe Guava… 😄
Insel Santiago und Bartolomé: Vulkanische Landschaft, Pinnacle Rock und Pinguine
Die Insel Bartolomé ist einer der geologisch jüngeren Inseln der Galápagos-Inseln. Auf der Fahrt dorthin legt man noch einen kurzen Besuch auf der Insel Santiago hin. Beide Inseln können nur anhand eines Tagesausfluges besucht werden.
In Puerto Ayora, auf der Insel Santa Cruz, werden wir schon um halb sechs Uhr abgeholt. Mit dem Bus werden wir quer durch die Insel gefahren bis zum Kanal Itabaca. Hier waren wir schon mal, als wir vom Flughafen angekommen sind. Aber dieses Mal fahren wir nicht Fähre, sondern werden zu einem Motorboot gebracht. Es sieht gemütlich aus, aber hat sicherlich auch schon bessere Zeiten gesehen. Seit der rasanten Fähre von Santa Cruz auf die Insel San Cristóbal bin ich immer etwas nervös. Aber es geht uns (noch) wunderbar und so steuern wir nach einer kurzen Zeit auch schon die Insel Santiago an. Wir wandern hier über einen erodierten Vulkan. Während die Gruppe irgendwo steht und der Guide auf Spanisch alles erzählt, erkunde ich lieber die nahe weite Umgebung. Nun, das Spanisch wird besser, aber es nicht so gut, dass ich etwas über erodierte Asche verstehen würde. Das passt für mich aber durchaus, denn so kann ich hier etwas umherlaufen und Bilder machen, ohne Menschen auf den Bildern. Es wirkt, als wäre man auf einem anderen Planeten.



Aus irgendeinem Grund wird Stefan an Land seekrank oder hat sonst irgendwas aufgelesen. Er wird von Sekunde zu Sekunde weisser. Ein extremer Kontrast zu dem schwarzen Boden. Wieder auf dem Boot verabschiedet er sich in einen meditativen Zustand und verbringt die schippernde Fahrt halb schlafend.
So kommt es, dass ich und der Rest der Gruppe alleine die Insel Bartolomé besichtigen. Man unternimmt einen kleineren Spaziergang zum Pinnacle Rock. Diese Aussicht ist wirklich sehr schön und fungiert oft als Werbebild der Galápagos-Inseln.

Kaum zurück an Bord geht es für die allermeisten Schnorcheln rund um die Insel. Den ersten Schnorchelgang mache ich noch mit. Stefan geht es schon etwas besser, aber leider immer noch nicht so gut. Beim zweiten schliesse ich mich Stefan an und wir fahren mit einem Beiboot zu einer Klippe mit vielen Pinguinen. Die rund zweistündige Rückfahrt verbringe ich lesend an Deck. Ein Hoch auf die Antiseekrank-Tabletten.






Insel Seymour Norte: Leider ausgebucht und kein Landleguan, oder doch?
Schampar gerne hätten wir auch den Tagesausflug auf die Insel Seymour Norte gemacht.
Diese Insel wird ausschliesslich von Landleguanen, Seelöwen, Fregattvögeln und Blaufusstölpeln bewohnt. Vor allem wegen des Landleguans hätten wir die Insel wirklich sehr gerne besucht. Aber wir können es drehen wie wir wollen, wenn die Tour ausgebucht ist, kommt man da nicht hin. Daher empfiehlt sich eine genaue Planung vor Ort – auch wenn das mit unserem flexiblen Ferienflow nicht immer ganz so übereinstimmt.
Insel Isabela: Schnorcheln und Vulkan-Wanderung
Die Insel Isabela ist die weitaus grösste Insel von allen. Sie ist fast fünfmal grösser als die Insel Santa Cruz. Der höchste Punkt macht der Vulkan Wolf aus. Das Besondere an Isabela ist die für die meisten Lebewesen die unüberbrückbaren kahlen Lavafelder. Das hat so einige Unterarten der endemischen Fauna hervorgebracht. Auch Isabela weist einzelne Orte auf, die ohne Guide besucht werden können.
Anreise nach Isabela, Galápagos
Von Santa Cruz geht es erneut mit einer Schnellfähre auf die Insel Isabela. Alternativ würde auch ein Flug verkehren, was preislich und ökologisch aber nicht so ganz sinnvoll ist. Wir sind trotzdem etwas mit Sorge erfüllt, weil die letzte rasante Fahrt uns doch noch etwas in den Knochen steckt. Immerhin sind wir dieses Mal besser vorbereitet und wissen, dass wir diese sinnlosen 1 USD Bordtickets kaufen müssen. Man sieht es den neu angekommen Touristen an, dass auch sie etwas ratlos über diese ehm Ticketing-Maschinerie sind.
Unser rasches Einsteigen führt dazu, dass wir die hintersten geraden Sitze ergattern können und nicht so schräg oder gar drinnen ohne Fester sitzen müssen. Die See ist ruhig und nach rund zwei Stunden Fahrt kommen wir auf Isabela an. Trotzdem tut einem irgendwie vom Festhalten alles weh. Entspannung ist anders. Und vermutlich führt die Aussage hier dazu, dass die nächsten Reisenden alles geben, um sich sofort den “besten” Platz zu ergattern. Aber vielleicht können die seefesteren Passagieren unter uns, ja Weicheiern wie uns den Platz freigeben.
Puerto Villamil: Das Städtchen von Isabela
Ganz ehrlich gibt das Örtchen auf den ersten Blick nicht viel her; so ganz im Gegensatz zu Puerto Ayora auf Santa Cruz oder Puerto Baquerizo Moreno. Wir laufen zu unserem Hotel durch eine etwas staubige Hauptstrasse, an ein paar einzeln stehenden Holzhäuser und an ein paar Restaurants vorbei. Auf der Suche nach einem Bankautomaten laufen wir an einem kleinen Tümpel mit Flamingos vorbei. Etwas weiter entfernt ist das Concha de Perla. Hier treiben sich Leguane und Seelöwen gleichermassen herum.





Restaurants in Puerto Villamil: The Beach und Restaurant las Delicias de Jaqui
Wir haben uns in das kleine Restaurant “The Beach” verliebt. Hier geniessen wir einige Male Nachos und Guacamole und den einen und weiteren Drink dazu. Nur wir sind hier. Und das geniessen wir sehr.
Kurz davor gibt es ein paar weitere Restaurants oder Bars, wo wir immer wieder Reisende kreuzen, welche wir auf einer Tour angetroffen haben. Gemeinsam bei Sonnenuntergang geniessen wir die schöne Stimmung. Im Restaurant las Delicias de Jaqui isst man preiswert und so richtig gut, aber das Restaurant befindet sich dann nicht mehr direkt am Meer. 🙂



Isabela: Playa Amore und el túnel
Wir sind immer noch auf der Suche nach dem Landleguan, genauer dem Sir Drusenkopf. Scheinbar soll es diese beim Playa Amore geben. Also machen wir uns auf den 2km langen Weg. Dieser führt zu einem schönen weiten Strand mit vielen Surfern und damit landen wir auch schon im Nationalpark. Für einmal müssen wir ausser unserem Namen und dem Hotel nichts weiter angeben und wir dürfen einfach hineinspazieren. Auf einem schönen Holzsteg laufen wir entlang. Hier liegen auch tatsächliche einige Leguane und diese wirken auch gelb. Aber es scheint immer noch nicht der Drusenkopf zu sein. Wir lernen später, dass die Meerechsen neben schwarz und grau ihre Farbe ändern können. Die Männchen werden in der Fortpflanzungszeit Grün oder Rot, auf Santa Cruz schwarz und ziegelrot. Die älteren Exemplare wirken teilweise eben ein bisschen gelb.
Auch der Strand nebenan wird uns empfohlen einen Besuch abzustatten, welcher ein lustiger Tunnel beherbergt, mit zahlreichen Leguanen.






Hotel-Tipp Isabela: Das Hotel Iguana Crossing
Hier erwartet uns ein kostenloses Upgrade in eine Suite mit Meerblick. Die Zimmer sind geschmacksvoll eingerichtet. Das Hotel hat zudem einen Pool und einen Whirlpool mit Liegebetten, wo es sich herrlich entspannen lässt.
Das Frühstück ist fein und auch das Abendessen lässt sich hier schmecken. Trotzdem bevorzugen wir das Abendessen ausser Haus, um diese schönen Inseln vollumfänglich zu geniessen.

Ausflugstipp auf Isabela: Los Tuneles
Kurz vor 7.30 Uhr werden wir im Hotel abgeholt. Wir gehen zu einem kleinen Store, wo wir uns Wetsuits ausleihen dürfen und schon werden wir an den Hafen gebracht.
Die “sensibleren” sollen bitte hinten auf die Rückbank des Speedboats. Zu fünft quetschen wir uns also auf die Rückbank. Das kann ja heiter werden. Die See meint es gut mit uns und der Kapitän ist wirklich ein Goldschatz. Falls ich je in die Antarktis reise, dann bitte mit diesem Herrn an Bord. Er versteht es, die Wellen seitlich zu umfahren und hach herrlich. Bitte immer so. Ich geniesse die Fahrt trotz den hohen und wilden Wellen.
Unser erstes Ziel ist ein Küstenabschnitt, welches von verschiedenen Lava-Formationen geprägt ist. Wetsuit an und ins Wasser und wir werden zugleich belohnt. Adler-Rochen, Schildkröten und ein Seepferdchen.
Wir fahren zu einem weiteren Schnorchelspot, wo wir einige Fischschwärme durchqueren. Ich liebe es mit der Unterwasserwelt auf Augenhöhe zu sein. Wir durchqueren die zahlreichen Tunnels Unterwasser und staunen ab farbigen Fischen.
Dort gehen wir dann auch an Land. Wir blicken ins glasklare Wasser, begutachten Schildkröten und Seelöwen, machen Fotos mit Blaufusstölpeln und vielen Kakteen.
Auf der Rückfahrt betrachten wir vom Speedboat aus noch eine felsige Insel, wo sich zahlreiche Tiere befinden. Die Wellen sind wirklich hoch und brechen stark an der Küste ab. Unser Kapitän wartet eine Pause ab und steuert dann mit voller Kraft voraus drauf zu. Kann man den mieten? 🙂 Bei allen anderen wäre mir (und uns) garantiert tot schlecht geworden.









Ausflug auf Isabela: Los Volcanos
Ein nächster Ausflug auf Isabela. Von der Tiefe in die Höhe. Wir werden erneut abgeholt und fahren zu einem Parkplatz. Ab hier beginnt die 16km lange Wanderung. 8km hin und 8km zurück.
Der Guide legt ein flottes Tempo hin und wir “rennen” ihm fast hinterher. Ruhig Amigo. Wir erfreuen uns quasi an jedem Stopp, wo dieser etwas zu Flora und Fauna sagt. Fotos machen, zuhören und atmen sollte man auch noch.
Als wir den Rand des Kraters erreichen, blicken wir auf eine unglaubliche Landschaft. Der Krater hat ein Durchmesser von mehreren Kilometern und ist durchzogen von verschiedenen Lavaströmen von vergangenen Erosionen. Wir laufen an der Aussenseite des Vulkans herunter und durchqueren verschiedene Lavafelder. Diese sind zwischen 50 und 5000 Jahren alt, was man gut an der Farbe des Gesteins erkennen kann. Junge Lava ist also tiefschwarz, ältere Lava wird rot. Am Ziel angelangt haben wir dank des fantastischen Wetters einen wunderbaren Blick auf die Insel Isabela. Man fühlt sich wie auf einem anderen Planeten.
Wir laufen etwas vor, damit wir zwischenzeitlich anhalten können und ein paar Fotos machen. Das ist wirklich die grösste Kritik an dieser Tour: Es fühlt sich alles schnell an. Auch die Bewertungen im Internet schliessen darauf hin, dass es wohl allen so geht. Etwas schade um diesen Ort, denn hier ist es wirklich schampar schön.
Etwas zerstört und müde kommen wir wieder an und werden zurückgebracht. Es ist unser letzter Tag auf den Galápagos Inseln und wir freuen uns auf das Abendessen: Noch einmal Pescado encocado für mich.



Insel Fernanda: vielleicht beim nächsten Mal
Die Insel wird auch gerne die unberührte vulkanische Schönheit genannt und ist zeitgleich auch diejenige mit den jüngsten vulkanischen Aktivitäten. Ca. 10 Jahre ist der letzte Ausbruch her. Zu dieser Zeit verkehren nur wenige Ausflugsboote auf die Insel und so kreuzen sich unsere Pläne mit anderen Ausflugszielen und wir schaffen es leider nicht Fernanda zu besuchen.
Die Insel Baltra oder Seymour Sur: Flughafen und Sir Drusenkopf
Es ist unvermeidlich und wir müssen die Galápagos Inseln wieder verlassen. Ich habe immer mit Mühe, bei liebgewonnen Ortschaften mich verabschieden zu müssen. In dieser Region der Welt besonders fest. Alles mit und zwischen Südamerika und Australien begeistert mich besonders. Die Menschen auf den Inseln sind irgendwie anders. Ich bin da anders.
Die Insel Baltra wird auch gerne Seymour Sur genannt. Diese Insel ist unbewohnt und neben einem Militärstützpunkt und einem Flughafen gibt es hier nicht sonderlich viel zu sehen. Eigentlich. Für mich aber schon 😁.
Auch hier versuche ich nochmals mein Glück für den Sir Drusenkopf. Lange suchen muss ich nicht und prompt sehe ich im Gebüsch neben dem Flughafenareal der hübsche Kerl oder die hübsche Dame. Ich bin fasziniert ab seiner Grösse und seiner Eleganz. Er ernährt sich von den Kaktusblüten und ist deutlich aktiver als seine Wassergenossen. Schnell hole ich Stefan herbei und wir beobachten den Drüsenkopf eine ganze Weile.
Später, als wir aufs Rollfeld zugehen, entdecken wir einen weiteren Drusenkopf. Schöner hätten wir die Galápagos Inseln nicht verlassen können.


Wissenswertes und Anekdoten rund um die Galápagos-Inseln:
- Fauna und Flora heissen für gewöhnlich irgendetwas mit Galápagos, Darwin oder Lava. Ein paar Beispiele:
Darwin-Baumwolle (Gossypium darwinii)
Darwiniothamus (Darwiniothamus tenuifolius)
Galápagos-Calandrina (Calandrina Galápagosa)
Lavamöve (Larus fuliginousus) - Moderne Piraterie wird auch auf den Galápagos-Inseln gelebt. Ab und an erleben es die Kreuzfahrtschiffe, dass die Polizei per Boot anreist und Schiffspapiere kontrollieren will. Lustigerweise passiert das häufig um die Mittagszeit, sodass die Polizei gleich mitisst. Es gehört zum “guten” Ton und für ein Nein spricht sich wohl keine Crew aus. Wir bekommen den Besuch der Polizei nur am Rande mit. Erst später erzählt unser Guide, dass die Kreuzfahrtschiffe hier einfach mitspielen müssen. Das tönt dann eher schon wieder nach „typisch Südamerika“ 😄.
- Die Internetübertragung ist schampar langsam. Für ein Upload oder Download eines hochaufgelösten Fotos benötigen wir teilweise 45 Minuten. Mittlerweile nutzen wenige Elon Musks’ Starlink (Stand 2024).
- Wir geben durchaus gerne online Bewertungen ab. Meist vor allem, wenn etwas besonders gut oder besonders schlecht war. Für das Hotel Acacia auf Santa Cruz geben wir sehr gerne eine sehr gute Bewertung ab. Diese danken es prompt mit einer schöngeschriebenen Postkarte, welche uns auf dem Zimmer erwartet hat. Sowas ist wirklich schön.
Dieser Ort, diese Galápagos-Inseln zu besuchen, war eine ganz besondere Erfahrung. Es ist schwer, die Eindrücke in Worte zu fassen, aber der Besuch dieser Inseln hinterlässt ein zwiespältiges Gefühl. Man fühlt sich einerseits privilegiert, dieses Paradies zu erleben, andererseits aber auch schuldig, weil man in eine Natur eindringt, die ohne menschlichen Einfluss wohl besser dran wäre.
Hier trifft die Schönheit des Pazifik auf das Abenteuer einer Safari. Muchas Gracias, Galápagos. Du warst grossartig.


